Ruhig ist es geworden um die zwischenzeitliche Vorzeigetruppe des Rockzirkus, so richtig läuft es bei Fred Durst schon lange nicht mehr und so müssen pünktlich zu Weihnachten ein paar alte Songs dazu herhalten etwas Geld zu machen. Immerhin haben Limp Bizkit genug Klassiker und Kracher in ihrem Repertoire, vor allem mit dem Album „Significant Other“ haben sie da vorgesorgt. „Nookie“ oder „Break Stuff“, Songs die New Metal Geschichte geschrieben haben. Fehlen darf auf einer Greatest Hitz Zusammenstellung natürlich auch das Fan-Lieblings-Album „Three Dollar Bill“ mit seinen Hits „Counterfeit“ und „Faith“ nicht. Schwieriger wird es dann bei „Chocolate Starfish And The Hot Dog Flavored Water“ und „Results May Vary“, von dem nur das erste noch kommerziell erfolgreich, aber gleichzeitig von den Fans nicht mehr so geschätzt war. Immerhin, mit „Take A Look Around“, „My Generation“, „My Way“ oder „Eat You Alive“ sind auch hier einige Hits dabei. Interessant wird es dann bei den drei bislang unveröffentlichten Songs, die die „Greatest Hitz“ abrunden. „Why“ ist ein klassischer Alternative-Rock Song, auf dem die Gitarren gezügelt sind, „Lean On Me“ mag es auch ruhiger, geht aber noch mehr in die Tiefe, und „Home Sweet Home / Bittersweet Symphony“ ist elektronisch gewürzt. Alle Drei sind also keine „Nookie“-Nachfolger, aber trotzdem sehr gute Songs. Man kann hier durchaus zugreifen, auch wenn es nicht allzu viel Neues gibt. Angesichts der Tatsache dass sich dies wahrscheinlich so schnell nicht ändern wird, trifft man hier eine gute Wahl. Wertung 7/10.