Manchmal ist das Cover einer Platte wahrlich auffällig. So auch bei Laws aktuellem Silberling „In My Head“. Das wahrlich gespenstisch anmutende Design (einfach nur abstoßend!) lässt viel vermuten – Alternative Rock aus Duisburg jedoch ganz sicher nicht. Alternative Rock also, soso. Die Probleme dieses Genres sind bekannt: Kennst du einen Song, kennst du alle. Und besonders tiefgründig oder gar musikalisch anspruchsvoll ist diese Spielart des Rock´N´Roll ja auch nicht gerade. Es kommt also bei Bands dieser Marschrichtung vor allem darauf an, inwieweit sie es schaffen, mit ihren Songs im Gehörgang des Hörers zu bleiben. Und um es kurz zu machen: Law gelingt dies auf „In My Head“ nur teilweise. Ständig fühlt man sich als Hörer an Genre-Größen wie Nickelback oder Hoobastank und Konsorten erinnert. Auffällig bleibt lediglich das wirklich gute „Something In My Head“ und auch „Gotta Know“ weiß zu gefallen. Für eine ganze Platte ein bisschen wenig – allerdings fällt auch andererseits kein Song negativ auf. Fazit? Ein großer Wurf ist „In My Head“ nicht. Und trotzdem macht die Platte einfach Spaß - besonders bei schönem Wetter und einem gepflegten Bierchen. Schrecklich knappe 6 (Sommer-) Punkte. Wertung 6/10.