Die Firma mit ihrem ersten Album, noch ziemlich unbekannt ist die Unternehmung aus New York hierzulande. Ursprünglich kommt das Künstler-Kollektiv aus Miami, das Debüt „The Incomplete Triangle“ erschien in den Staaten vor einem Jahr. Indie-Rock, Soundcollagen, Wave, der Sound ist genauso schwer zu ergründen wie der Hintergrund von Lansing-Dreiden. Malerei, digitale Animation und Musik treffen sich hier, die Macher treten dabei wohl nie öffentlich in Erscheinung. Wie das klingt? Wie eine Mischung aus My Bloody Valentine, New Order; Depeche Mode und Primal Scream. 12 Tracks kommen hier zusammen, die der Kommerzialität strotzen und doch nie zu abgefahren wirken. Das Geheimnisvolle paart sich mit Bekanntem, vertrackte Strukturen treffen auf gängige Hooks. „The Incomplete Triangle“ mag kein Album sein dass auf den ersten Blick begeistert, aber es vermag lange zu fesseln und als Soundtrack für so manche nachdenkliche, künstlerische Stunde zu dienen. Wertung 8/10.