Schon wieder so eine deutsche Band ist man versucht zu sagen, dabei sind Kapaun Österreicher und irgendwie klingt der Bandname auch danach. Soweit die Fakten, viel ist über das Trio nicht bekannt. Leider ist auch über das Debütalbum wenig Interessantes zu berichten, standardmäßige Gitarrenriffs treffen auf simple deutsche Texte, das Ganze wird mit Pepp und Druck vorgetragen. Irgendwie fühlt man sich da weniger in den Alternative-Club als ins Bierzelt hineinversetzt. Da können Kapaun wie auf „Schlaflied“ noch so sperrig rocken, den Anspruch schraubt das nicht hoch und das Songwriting ist einfach nur ideenlos. Querdenker werden den 11 Songs von „Intensiv“ sicherlich etwas abgewinnen können, alle anderen haben nichts verpasst. Wertung 3/10.