Wer sich von einem Jermaine Dupri jede Menge prominente Features erwartet hat, wird zumindest von „Young, Fly & Flashy Vol.1“ enttäuscht. Namen wie Young Capone, Pastor Troy, Bun B, Da Brat, Bow Wow, J-Known und C-Dirt hat der Erfolgsproducer und Präsident der Urban Music Division von Virgin Records auf den 11 Tracks versammelt, von denen man sicherlich auch einige mehr erwartet hätte. Das Konzept jedoch ist klar, Nachwuchstalente und bisher nicht Entdeckte sollen hier den Dirty South Sound vertreten. Doch wer sich denkt dass neue Talente auch frischen Wind bringen sieht sich hier getäuscht, viel zu brav und abgenudelt zeigen sich die meisten Songs, Südstaaten-Standard und nicht mehr. Man kann zwar nicht wirklich von einer Enttäuschung sprechen, doch vom Namen Jermaine Dupri hätte man mehr erwartet. Die großen Neuentdeckungen sind hier nicht auszumachen, klar wird lediglich, warum sich der Süden so gut verkauft. Wer neue Bounce-Mucke sucht und eh auf den Dirty South Sound steht kann hier nichts falsch machen, von Begeisterungsstürmen sind wir hier jedoch weit entfernt. Wertung 5/10.