So richtig bekannt ist italienische Musik hierzulande nicht, es sind nur wenige Bands die sich europaweit einen Namen machen. Ungeachtet dessen brodelt die Rockszene in Italien und so hört man auch immer wieder von kleineren Bands. Imodium so zum Beispiel, die aus Mailand kommen und mit „...and so: dodgem songs!“ bereits ihr drittes Album abliefern. Kraftvollen Alternative-Rock mit gehörigem Emo-Touch spielen die vier Jungs, die sich 1999 zusammenfanden. Vor allem der erdige Sound und die ruhig-charismatische Stimme des Sängers Sandro Strianese können überzeugen. Im Songwriting zeigen Imodium allerdings wenig Variationen, die 14 Songs gehören nicht zu den abwechslungsreichsten und Profil verleiht vor allem die ausgestrahlte Kraft. Das Album lebt von seinen Gitarren, sie stehen im Mittelpunkt und so sind auch längere instrumentale Passagen keine Seltenheit. Wer sich mit mit energischem Groove durch rockige Landschaften treiben lassen will und dazu keine Effekthascherei braucht ist hier gut aufgehoben. Wertung 6/10.