Die Hoods aus Sacramento haben schon eine erfolgreiche Karriere hinter sich, zwei Alben bei Victory („Time The Destroyer“ und „Pray For Death“) sowie eine Split mit Freya im vergangenen Jahr belegen dies. Doch auch wenn die Band um Ben Garcia jetzt bei Eulogy unter Vertrag steht, so heißt das keineswegs, dass es jetzt seichter zur Sache gehen würde. Schon der Opener und Titelsong „The King is Dead“ zeigt wo hier der Hammer hängt, lediglich der etwas dumpfe Sound ist Geschmackssache. Weitere Songs dieser Klasse muss man auf dem nicht mal 20 Minuten kurzen Album allerdings suchen, auch wenn Nummern wie „Ernie Cortez“ mit ihrem perfekten OldSchool Appeal sicherlich nicht so schnell vergessen werden und weit über dem Durchschnitt liegen. Kompakt, prägnant und immer voll auf die Zwölf, die Hoods haben hier ein Album eingespielt, das sich keine Schwächen leistet. Besser also 20 Minuten die voll knallen als ein langes Hardcore-Album, bei dem man irgendwann abschaltet. Mit ihrer ungezügelten und gleichzeitig zielgerichteten Brachialität könnten die Hoods noch weit kommen. Wertung 8/10.