Frank Carillo ist das, was man einen Rock-Veteran nennt. Bereits seit den 70er Jahren in Sachen Musik unterwegs, standen der Sänger/Gitarrist und seine Band im Laufe der Jahrzehnte mit solchen Genre-Größen wie zum Beispiel Van Halen, Led Zeppelin, Cheap Trick oder Tom Petty & The Heartbreakers auf den Brettern, die für manche Menschen die Welt bedeuten. Mittlerweile ist Carillo mit seinen Mitmusikern unter dem Namen Frank Carillo & The Banderleros unterwegs. Vieles hat sich wohl seit seiner Jugend geändert, der musikalische Stil der Band atmet jedoch noch immer den Geist der Frühphase des Rockerlebens Frank Carillos: Stark Blues orientierter Rock, der jederzeit den 70er Jahren entsprungen sein könnte. Das klingt dann manchmal ziemlich nach typischem Southern Rock - wie in „Watcha Gonna Do (When The Levee Breaks)“. Teilweise wird der geneigte Hörer aber auch vor allem gesanglich an Joe Cocker („Last Plane“) oder Jon Bon Jovi („Chapel Street“) denken müssen. Allen 14 „Bad Out There“-Songs gemeinsam ist, dass sie gut produziert sind. Stören wird sich an dieser Darreichungsform der Rockmusik sicherlich niemand. Sonderlich innovative Momente oder einen besonderen auffallenden Akzent setzt jedoch auch kein Song. Nett anzuhören – mehr aber auch nicht. Der klassische Fall für eine Mittewertung. Wertung 6/10.