In 3 Sätzen präsentiert Fabster, Rapper aus Halle, sein erstes Album. Im ersten Satz droppt der 21-Jährige Clubshit, fünf Tracks mit einem teilweise recht eigenwilligen Humor. Für die Produktion hat sich Fabster hier u.a. F-Zero und Tesco geholt, auf einem Track gibt es Unterstützung von DJ Hazze (Air Force Crew L.A.), was eher untypisch für den Rest des Albums in einem harten Oldschool Sound ausartet. Ansonsten präsentiert sich Fabster eher als smarter Junger, was vor allem ab dem zweiten Satz zum Tragen kommt, der von dem von Jaleel produzierten „Geheimdienst“ eröffnet wird. Wie hier schafft er es immer wieder mit seinem Wortwitz und Rapstyle zu brillieren, was nur fehlt ist die Konstanz. Vom Nachdenklichen geht es in den dritten Satz, der mehr auf den Spaßfaktor setzt. Das Positive: das Album steigert sich im Verlauf immer mehr. Insgesamt ist Fabster ein sehr persönliches und facettenreiches Album gelungen. Auch wenn man hier nicht alles mag, der Vibe stimmt und in der Masse anderer Releases wird er hier nicht untergehen. Wertung 7/10.