Manchmal bekommt man ja gar nicht mit was in anderen europäischen so vor sich geht, und das obwohl gerade aus Skandinavien soviel Musik importiert wird. Ephemera aus Norwegen konnten sich zehn Jahre lang verstecken, ehe sie mit „Girls Keep Secrets (in the strangest ways)“ auch bei uns für Euphorie sorgten. Davor hatten die drei Mädels Lise, Christine und Jannicke im Alter von Mitte 20 schon einen norwegischen Grammy und vieles weitere abgestaubt. Das zweite Album der Band das jetzt in Deutschland erscheint, „Monolove“, ist ihr fünftes und knüpft genau an „Air“ an. 13 federleichte Songs, zuckersüß und melancholisch verträumt. Wer kann da widerstehen? Trotzdem, mittlerweile kennt man Ephemera und die Überraschung, die es noch beim vorigen Album gab, fehlt. Kein Grund nicht auch weiterhin auf die Norwegerinnen abzufliegen, aber kein Grund für neue Höhenflüge. Manche Genres haben halt ihre Grenzen. Wertung 7/10.