In Bottrop, Ruhrpott, wird es dunkel, denn hier ziehen End of Days ihren extremen Hardcore gemischt mit Death Metal auf. Der Einfluss von Skandinavien ist bei den Jungs unüberhörbar und so zog es sie auch für die Aufnahmen ihres ersten Albums nach Dänemark. Erstaunlich lange hat es bis zu diesem gedauert, schließlich gründete sich die Band schon 1999 und stand bereits mit Hatebreed, Earth Crisis oder Madball auf der Bühne. Ihre Routine merkt man den 10 Songs auch an, souverän zieht das Quintett um Sänger Kevin Otto alle Register. Allerdings zeigen sich End of Days in der Breite als zu festgefahren, zu selten werden Variationen ins Spiel gebracht, die Tracks entfalten ihren Druck nur durch den Speed und zeigen zu wenig Eigenheiten. Trotzdem ist „Dedicated To The Extreme“ mit seinen kompakten 40 Minuten aber ein gutes, kompaktes Album. Wertung 6/10.