Drei Sandkastenfreunde vom Bauernhof ziehen nach Berlin zusammen in eine WG und gründen eine Band. Kurz darauf folgt ihr Debütalbum bei einer der größten Plattenfirmen. Das klingt nicht nur nach Traumkarriere sondern auch nach Schnellschuss, und so klingt das Album dann auch. Eine EP hatten die Jungs releast, „Adrenalin“, die war richtig geil, laut, emotional, in den Bann ziehend. Doch für 13 fehlen die Ideen, die Texte sind bemüht intelligent, was nur stellenweise gelingt, die Musik monoton, im Gitarrenspiel zeigen sich kaum Variationen, andauerndes Scheppern aus den Boxen geht auf Dauer auf Nerven. Besser wird es wenn El*ke ruhiger werden, „Bring mich ans Meer“ oder „Träume“, immer dann überzeugt auch der Gesang von Peter Bolmer. Fazit? Eine interessante Band, von der vorerst aber eine EP gereicht hätte. Live könnte das besser aussehen. Wertung 5/10.