Eko ist mittlerweile in jeder Munde, seine Singles wie „Ich bin jung und brauche das Geld“ liefen hoch und runter, doch sein Album floppte. Entsprechend steht er mit seinen German Dream Allstars unter hohem Druck, verkauft sich die Scheibe nicht kann es das mit seinem big pimpin vorerst gewesen sein. Gereift ist die Idee des Projekts u.a. im Café „Türkisch Delight“ in Köln-Kalk. Doch das Potenzial das hinter den 18 Tracks steht verheißt nicht unbedingt Gutes, dabei kann die Produktion, u.a. von Kingsize, DJ Rocky, Capkekz und VD3 erstmal Einiges versprechen. Abwechslungsreich, druckvoll und hart, die Beats lassen nichts anbrennen. Um Eko herum seine Crew die Gernan Dream Allstars, u.a. sind das Summer Cem, Capkekz und Manuell. Doch kaum einem der Rapper gelingt es dem Album wirklich Profil zu verleihen. Und auch wenn sie alle zusammen mit Charnell und Tatwaffe antreten, der Track („Messerstich“) bleibt blass. Was reinhaut kennt man schon, die „Abrechnung“ gegen Savas, oder „Ich bin high, Homie“, dass sich fremder Beats bedient. Auch wenn man für „Press Play“ Proof und Bizarre von D12 gewinnen konnte, ein Burner ist auch hier nicht rausgekommen. Und so bleibt das ganze Album irgendwie durchschnittlich, es ist nicht das womit man die Massen bewegt, nicht aggressiv genug, nicht brav genug, nicht poppig genug, nicht hart genug. Die, die sich hier angesprochen fühlen könnten hören andere Labels, und die alten Fans von Eko werden mit dem Streetstyle dieses Albums nicht soviel anfangen können. Der Rap von den Straßen kommt momentan leider von woanders. Wertung 5/10.