Recht ruhig ist es eigentlich um die Death Metal Szene in Florida geworden, die großen Zeiten von Morbid Angel, Obituary oder Deicide sind vorbei. Nun wollen Divine Empire mit ihrem vierten Album ganz nach oben, doch ob das dem Trio gelingt ist fraglich. Dennoch hat „Method of Execution“ einige Highlights zu bieten, so z.B. das variantenreiche Gitarrenspiel auf „Surgical Strike“ oder Streichereinsätze auf „Prelude To The Storm“. Im Gesamten aber wirkt das Album zu sehr ausgedehnt, womit es ein wenig an klaren Strukturen mangelt. 16 Nummern kämpfen in einer Stunde um die Gunst des Hörers, leider sind viele davon zu ähnlich gestrickt, Glanzpunkte im Songwriting sind nicht die Regel. Technisch sicherlich zeigen sich Divine Empire vorbildlich, auch sind die Songs schön dreckig produziert. Das reicht für ein gutes aber nicht für prägendes Album. Wertung 7/10.