Syracuse, Bundesstaat New York, das Revier von Brand New Sin, ein Quintett das wie kaum jemand für den American Rock steht. Es ist das zweite Album der Band, die Einflüsse von Motörhead, Black Sabbath und Pantera in sich trägt. Auch wenn die Typen echt hart aussehen, so ist „Recipe For Disaster“ doch eher ein erdiges, gemäßigtes Rockalbum. Wie auf „Running Alone“ gibt es auch mal akustische Gitarren zu hören und Joe Altier läßt seine gewaltige Stimmemacht gemächlich ausrollen. Im weiteren Verlauf finden sich noch einige softe Stücke, ein „Once In A Lifetime“ erinnert dabei an die Balladen von Staind, Nickelback und Konsorten. Dennoch sollte man nicht den Fehler machen Brand New Sin in die falsche Schublade zu stecken, die Band rockt garantiert in einer dreckigeren Liga. Wer ein zeitloses Rockalbum mit harten aber auch weichen Seiten sucht wird mit „Recipe For Disaster“ bestens bedient, Schwächen zeigen die Vollbllut-Amerikaner nicht. Wertung 8/10.