Awol One startete 1988 als B-Boy, später kam er dann auch zum DJing und Graffiti. Sein neues Album „Rebirth“ erscheint jetzt mit knapp einem Jahr Verspätung auch bei uns. Obwohl Awol schon an der Seite von Common, Eminem, Beat Junkies, Funkdoobiest, Jurassic 5, Hieroglyphics, Dilated Peoples, Kool Keith oder Swollen Members stand, ist er über den Underground hinaus nie bekannt geworden. Einen Namen hat sicher der Rapper aus Los Angeles dagegen mit seiner Crew The Shape Shifters gemacht. Auf „Rebirth“ gibt es 13 Tracks, die den ungewöhnlichen Rapstyle von Awol One unter Beweis stellen. Oft wirken seine Raps unkoordiniert und träge gequält, was kein Kritikpunkt sein soll. Producer waren eine ganze Menge am Werk beteiligt, u.a. Kut Masta Kurt, Jizzm und Evidence (Dilated People). Gefeatured werden Key-Kool, Dannu und 2 Mex neben anderen. Wer auf Rap abseits der ausgetretenen Wege neugierig ist wird mit „Rebirth“ seinen Spaß haben, Club-Smasher wird man hier aber nicht finden. Wertung 7/10.