Fast unbemerkt haben sich Arch Enemy an die Szene-Spitze gespielt, schon „Burning Bridges“ wurde 1999 hochgelobt, doch mit Sängerin Angela Gossow an Bord ging es erst mit „Wages Of Sin“ 2002 so richtig ab. Mit dem Nachfolger „Anthems Of Rebellion“ avancierten sie ein Jahr später dann zum Top-Act des Labels, zumindest was die Verkaufszahlen in den USA angeht. Klar dass da die Erwartungen an „Doomsday Machine“ auch hoch sind, aber Arch Enemey haben sich musikalisch auch einiges einfallen lassen. Das Gleichgewicht zwischen Brutalität und Melodie halten sie auf den 11 neuen Songs noch besser, Soli haben mehr Platz erhalten und können so den Charakter des Albums stärker prägen. Alles in allem ist so durch und durch überzeugendes Album gelungen, es ist nicht der große neue Wurf von Arch Enemy, aber es braucht keine Konkurrenz im Metal-Sektor zu fürchten. Wertung 8/10.