So lange kommt einem 50 Cents unglaublicher Erfolg noch gar nicht her, aber schon sind zwei Jahre seit seinem Major-Debütalbum, seinem eigentlich zweiten Werk, vergangen. Zeit für Album Nummer 3, das jetzt fristgerecht in den Läden steht. Das Aufgebot ist den 10 Millionen verkauften Exemplaren des Vorgängers entsprechend, Beats von Dr. Dre, C. Styles, Disco D und Hi-Tek, ein Feature mit Eminem. Eminem hat übrigens so einige Tracks auf dem Album produziert, nicht immer kann er darauf stolz sein. Trotzdem kann man bei keiner Nummer von einem Ausfall sprechen. Die Hitmaschine 50 Cent rollt, „In My Hood“, „Piggy Bank“, „A Baltimore Love Thing“, „Candy Shop“, „Disco Inferno“, fast alles was Curtis Jackson anfasst wird musikalisch gesehen zu Gold. Darüber hinaus überzeugt auch die große Bandbreite, ob ein dezent eingebautes Saxofon auf „In My Hood“ oder deeperes Story-Telling im zweiten Teil des Albums, 50 Cent macht hier zwar nichts neu, zieht aber trotzdem alle Register. Die G-Unit fehlt natürlich auch nicht, wenn auch nur ein Remix vertreten ist, auf dem u.a. The Game und Lloyd Banks rappen. Mit „The Massacre“ wird niemand enttäuscht, das Album knüpft nahtlos an „Get rich or die tryin“ und eine Steigerung bei solch einem Megaerfolg ist eh kaum möglich. Wertung 8/10.