Einfach hatten es Twelve Tribes aus Dayton, Ohio nie sich durchzusetzen. Als man bei Eulogy Records endlich einen Deal ergatterte und 1999 das Album „As Feather To Flowers and Petals to Wings“ kam das zwar erstmal gut an, Emo war aber nicht der Ursprung und nicht das Ziel der Band. Der Absprung erfolgte und man suchte bei Ferret Music nach neuen Ufern, nach langer Zeit erscheint jetzt das neue Album „The Rebirth of Tragedy“, das Roadrunner zu uns bringt. Wirklich zu interessieren scheint sich jedoch wieder leider kaum jemand für diese Band, die jetzt zwischen Hardcore aka Hatebreed und New Rock aka Papa Roach wandelt. Innovativ ist die Musik in der Tat auch nicht, erst Recht nicht modern, aber sie ist zweifellos äußerst gut gemacht. Die (nur) 10 Songs sind durchgängig in einen druckvollen und klaren Sound gekleidet, dabei zeigt das Album auch eine Entwicklung von Anfang bis Ende und bereitet so eine fesselnde dreiviertel Stunde. Wären Twelve Tribes damit vor 4 Jahren gekommen, hätten sie so Erfolg haben können. Wertung 7/10.