Thom macht Werbung für BMW, „Prinicple of Joy“ heißt sein Song für den Automobilbauer. Thom hat aber auch ein neues Album, und da ist der Song auch vertreten. Mit Vivid war er einst erfolgreich, seit „Gods&Monsters“ aus dem letzten Jahr treibt er seine Solokarriere voran. Nur ein Jahr Abstand, nach einem Schnellschuss klingt „Istory“ trotzdem bei weitem nicht, es ist über weite Strecken wesentlich stärker als sein Debüt. Stark ist das Werk vor allem immer dann, wenn Thom auf elektronische Spielereien mit seinem Laptop verzichtet und stattdessen die Songs fließen lässt. Dies gilt vor allem für die ersten Songs des Albums, den Opener „Where Are You“ z.B. oder auch das rhythmische „Love Is Real“. Letztendlich bleibt es eine Geschmacksfrage, wenn Thom produktionstechnisch dick aufträgt. Letztendlich bleibt es auch einfach ein gutes Album. Stimmungsvoller Songwriter-Pop, gefühlvoll und nachdenklich. Schön halt und ein bisschen traurig. Nachschub ist übrigens schon unterwegs, Thom hat den Soundtrack für den Wim Wenders Film „Land Of Plenty“ geschrieben. Wertung 8/10.