Sie kommen aus der Provinz Overath in der Nähe von Köln. Seit Jahren haben sie sich beständig auf dem Label Vitaminepillen gemausert. Doch irgendwer muss gemerkt haben, dass man aus dieser Band Geld ziehen kann, und so stehen sie mit ihrem neuen Album „Dezibelkarate“ bei einem Major. Damit das Ganze dann auch charten kann, wurde ein Top-Producer geholt, der Sound schön poppig fein schlief. Von Substanz ist hier nichts zu merken, jeder Song ist der gleiche zähflüssige Brei und Sänger Honolulu Silver beweist sich als erstklassig schlechter Texter. 13 Songs lang muss man sich mit diesem Versuch eines Ärzte Plagiats rumärgern, dann ist der Spuk vorbei. Ja, das ist Pubertätsrock vom Feinsten. Bleibt nur die quälende Gewissheit, dass man diesen neuen deutschen Poppunk nicht zum letzten Mal gehört haben wird. Wertung 3/10.