Eins rockten die Sewergrooves mit Hellacopters Drummer Robban Eriksson, aber auch ohne ihn machen die Schweden ihre Sache nicht schlechter. Die Band kommt aus Kiruna, dort wo der Sommer intensiv ist, und intensiv klingt auch ihr Album „A Constant Reminder“. Yeah, Yeah, Yeah Rock’n’Roll und The Sewergrooves legen mit vier richtigen Knallern los, der erste davon „Demon in my head“. Im weiteren Verlauf bringt aber nicht jeder Song diese Qualitäten mit, „It’s too late“ oder „Look Again“ heben das Level an, andere dagegen plätschern etwas ideenlos vor sich hin. Keine Frage steckt hier Feuer drin, trotzdem hätte man vom vierten Album des Quartetts etwas mehr erwartet. Das in Stockholm aufgenommen Album ist ohne Frage richtig gut, aber einige Songs wirken am Ende doch überflüssig und schmälern den positiven Eindruck. Fans der Band dürfte das aber kaum stören. Wertung 7/10.