Heavy Metal ohne Schnickschnack drum herum, darauf haben sich The More I See aus England spezialisiert. Aus Peterborough kommend bemüht sich das Quartett aber dennoch um eine große stilistische Bandbreite, so gibt es nicht nur Killerriffs und wütende Drumattacken, sondern auch viele gesangslastige und melodische Parts wie auf „Chez Wrongs“. Aber ohne Frage können The More I See auch die Waffen sprechen lassen „Friend Turned Enemy“ und der Opener „Violate“ sind richtige Metal-Bretter. Die Vielseitigkeit von „The Wolves Are Hungry“ überzeugt, fraglich nur ob jeder damit zu Recht kommt. Die Gratwanderung zwischen Vielfalt und Beliebigkeit ist manchmal schmal, The More I See haben sie trotzdem auf ihrem Debüt gemeistert. Das ist schon mal was für den Anfang. Wertung 7/10.