Aus dem tiefsten Alabama kommen The Judas Cradle und haben offensichtlich genug getankt auf die Welt mit schwerstem Metal-Mosh einzuhämmern. Der junge Fünfer um Shouter Clayton Kidd prescht in 40 Minuten mit Killer-Riffs und Drum-Attacken nach vorne, ohne Rücksicht auf Verluste und ohne sich umzublicken. Musikalische Abwechslung bieten The Judas Cradle zwar wie mit dem entspannten Ausklang auf dem letzten Track, filigranes Songwriting vermisst man dagegen. So ist „Too Bad They're All Dead“ ein druckvolles Album mit einem Mix aus Metal und Hardcore geworden, herausragende Songs vermisst man aber. Wertung 6/10.