Seit erst einem Jahr (vorher unter anderem Namen) rocken The delNiros jetzt in Bremen und schon haben sie ein Album fertig, „Whatever May Come“ nennt sich der Alternative-Pop-Rock Mix. Sänger Daniel Rauschenberger, Schlagzeuger Uli Wortmann, Gitarrist Gerrit Fröh und Bassist Sebastian Ascher, die sich selber von den 60ern und 70ern inspiriert sehen, haben 12 schnörkellose Songs eingespielt, getragen durch einen warmen Retro-Sound, griffige Riffs und den tonangebenden Gesang von Daniel Rauschenberger. Gelungen ist der Band damit ein überaus homogenes Album, die Songs ergeben zusammen ein Gesamtbild, eine Einheit. Gefallen kann auch die Produktion, die den Songs den letzten Schliff gibt und uns so eine gute dreiviertel Stunde rockige und nachdenkliche Unterhaltung bietet. Lediglich ein Tick mehr Eigenständigkeit beim Songwriting hätte hier nicht geschadet, aber schließlich handelt es sich hier ja auch erst um das Debütalbum der delNiros. Wertung 7/10.