Von Zeit zu Zeit erreichen uns immer wieder neue Bands aus Down Under, nicht oft, aber wenn dann sorgen sie auch meist für Furore. Mit „Begins Here“ gibt es jetzt ein Jahr nach dem Erscheinen in Australien das Debüt von the Butterfly Effect auch bei uns. In ihrer Heimat werden sie für dieses geliebt und stiegen entsprechend in die Charts. Musikalisch liegt das Quartett Clint Boge (Vocals), Ben Hall (Drums), Glenn Esmond (Bass) und Kurt Goedhart (Gitarre) aus Brisbane zwischen Metal der Machart A Perfect Circle, Staind, Life Of Agony und Helmet. Erdige Riffs und griffige Bassläufe werden in den grandiosen Gesang von Clint Boge eingekleidet, besonders herausragend funktioniert das bei dem zweiten Track „Consequence“, auf dem er stimmlich an Keith Caputo erinnert. Die weitere Songs gehen nicht alle so glatt runter und sind oft verspielt, womit The Butterfly Effect oft auch an die neuen Deftones erinnern. Daneben gibt es auch Nummern, die eine softere Richtung einschlagen, so „Beautiful Mine“, das etwas zu glatt wirkt. Bis auf diesen kleinen Kritikpunkt überzeugt das 13-Track Album aber durchgängig und drei Videos sorgen für einen visuellen Eindruck. Keinesfalls gehen die Aussies mit ihrem Debüt in der Masse der New Metal Bands unter, sie haben das Zeug zu einer langfristigen internationalen Karriere. Mal sehen was sie daraus machen. Wertung 8/10.