The Black Keys aus Ohio gehören zur Sorte der eigenwilligen Bands, die nicht mainstream-verdächtig sind. Von angesagtem Indie-Rock wollen die beiden jungen Männer nichts wissen, sie beschäftigen sich mit amerikanischer Kleinstadt-Musik, Wüsten-Sound, Blues. Was Dan Auerbach und Patrick Carney hier fabrizieren ist dickflüssig und zäh, was keinesfalls negativ gewertet werden sollte, allerdings auch nicht ganz an der Vorgänger „Thickfreakness“ heranreicht. 40 Minuten dauert das Programm des drittens Albums, klassisch intoniert und immer rau und trocken vorgetragen. Dabei sollte klar sein, dieses Album lebt von seiner Atmosphäre, braucht diese aber auch. Im heißen Wüstenstaub dürfte „Rubber Factory“ richtig zünden, so darf man davon träumen. Wertung 8/10.