Mit Emo ist das so eine Sache, Emotionalität ist eh eine der wichtigsten Elemente von Musik und ob Emo diese nun besonders gut transportiert darf heiß diskutiert werden. Fest steht jedenfalls, dass Emo in den letzten Jahren viele Menschen, vor allem Frauen, emotional gebunden und viele Bands zum Erfolg gebracht hat, kreative oder musikalische Meisterleistungen gab es dabei aber kaum. Und so heben sich auch Stupid aus Irgendwo in Deutschland nicht von ihren Mitstreitern ab, gefälliger Emo, guter Sänger, bewegende Songs. Das zweite Album der Band hat 10 davon, allesamt nicht schlecht, 30 Minuten zum mitfiebern, aber um sich mehr als regional Fans zu erspielen wird’s nicht reichen, denn in der Nachbarstadt gibt’s die gleiche Band. Wertung 5/10.