Als erster österreichischer Act durften Sonic Adventure Project schon zweimal bei Cafe del Mar ran, und auch auf anderen prestigeträchtigen Compilations wie Vienna Scientists sind sie heimisch. Das Duo bestehend aus Thomas Viehböck und Peter Köllerer eröffnet jetzt sein Debütalbum mit dem Vorzeigetrack „Forty-two“, der auch schon im Fernsehen eingesetzt wurde. Die Marschroute wird hier klar vorgegeben, Downtempo ohne viele Strukturen mit einem großen Gewicht auf Ambient. Aber schon der zweite Track „Inner Journey“ zeigt eine andere Seite und erinnert mit Gesang von Julia Fischer an die frühen Morcheeba. Danach geht es wieder auf die Ambient Schiene, keine Vocals, Sonic Adventure Project beherrschen die Kunst der plätschernden Beats und schwebenden Klangteppiche wie im Schlaf. „Exergonic“ ist dabei vielleicht nicht das ambitionierteste Werk, aber es erfüllt seinen Sinn, Zweck und Funktion in nahezu perfekter Weise. Es ist ein Album zum entspannen, in das man sich fallen lassen kann ohne sich konzentrieren zu müssen. Wertung 8/10.