Auch mit dem dritten (offiziellen) Album kommen der 9ner aus Iowa nur kaum aus den Schlagzeilen und bleiben so die indirekten Erben von Schockrocker Marilyn Manson. Dabei ist doch ein Cut zur Vergangenheit zu ziehen, längst geben sich die Maskenmänner nicht mehr so brachial, jetzt versuchen sie ihr gebrochenes Ego (wer sie schon ohne ihre Fassade gesehen hat weiß warum) durch komplexeres Songwriting aufzupolieren. Vor allem trifft das wohl auf Corey Taylor zu, der sich auf den 14 neuen Tracks bemüht auch zu singen und nicht nur über die altbekannten Drumattacken zu brüllen. So findet man dann auch Balladen im Stile von Nickelback und Creed wie „Circle“. Darüber wird manch alter Slipknot wohl nur bekümmert lächeln können, für die Band war es allerdings der richtige Schritt und Ansatz nach vorne. Für mehr als drei Alben reichen Masken und Metalattacken dann halt doch nicht, doch ob der neue musikalische Weg den Erfolg hält weiß man momentan auch nicht. Jedenfalls ist die Leistung von „Vol. 3:(The Subliminal Verses)“ zu würdigen. Wertung 7/10.