Wie soll man diese Berliner beschreiben? Ich würde einfach nur sagen schön. Die erste EP des Quartetts ist mit Liebe zum Detail gemacht, keine Frage, fünf Songs warten auf den offenen Hörer. Was natürlich als erstes auffällt, ist, dass mit Jessica eine Sängerin an der Spitze der Band steht und sie auch über ein extrem wandlungsfähige und intensive Stimme verfügt. Irgendwie erinnert die Musik von Skin Diary an The Cranberries, manchmal eine Stufe härter, aber auch immer mit einem gewissen Folk und Psychedelic Einschlag. Schön an „Divert“ ist auch, dass die Songs gut produziert sind, die Instrumente klingen lebendig, das Songwriting ist packend und frisch. Skin Diary besitzen großes Potenzial, das wird hier schnell deutlich, und wenn sich die Band auch live so gut inszenieren kann wie auf CD, dann könnte es auch mit einem Durchbruch etwas werden. Mal schauen. Wertung 7/10.