Wenn Skeletor ihr Album „HellFireRockMachine“ nennen, ist schon klar was uns erwartet. Maschinenartig schleudert das Quartett beim zweiten Album seit dem sie unter dem Namen Skeletor firmieren, die Hits heraus. Zumindest der Opener „Rockit!“ ist einer und überrascht mit leicht poppigen Elementen. So geht es auch weiter, Skeletor verstehen es Melodien in ihren dreckigen Rock'n'Roll zu packen und klingen dabei richtig nach 70's und 80's. Unterstützt wurden sie dabei auch von Produzent Yenz Leonhardt (Iron Savior, Kingdom Come). Entsprechend fehlen dann auch ein paar klassische Heavy-Metal Riffs auf dem Album auch nicht. Man kann sich natürlich über das Ergebnis streiten, Classic-Rock Nummern wie „Spader“ werden das Herz eines waschechten Rock'n'Rollers nicht erwärmen. Gerade deswegen ist „HellFireRockMachine“ ein Album, das aus der Reihe tanzt und an das man sich auch noch nächstes Jahr erinnern wird, aber deswegen auch überzeugt nicht jeder Song. Wertung 7/10.