Es gibt Bands, die haben in den USA großen Erfolg, sind aber einmal über den Atlantik hierzulande weitestgehend unbekannt. Eine dieser Bands ist Seven Mary Three. Bereits vor 12 Jahren in Virginia gegründet, hatten die Amerikaner zu Hause schon beachtliche Chart-Erfolge. Musikalisch sind die vier Jungs irgendwo im Fahrwasser von Pearl Jam, 3 Doors Down und vor allem Creed unterwegs. Sonderlich originell ist das aber nicht? Stimmt. Doch trotzdem lohnt es sich, dieser Band eine Chance zu geben. Recht schlicht kommt die Musik zwar daher, aber das muss ja kein Kritikpunkt sein. Immer mal wieder wird der geneigte Hörer an oben genannte Kapellen denken und auch einige Punkrock/Emo-Einflüsse haben den Sound merklich geprägt. Heraus kommen Songs wie das tolle „Without You Feels“, inklusive Ohrwurm-Qualitäten. Auch wenn ein Über-Hit, eine richtige eigene Duftmarke auf „Dis/Location“ nicht auszumachen ist, ein Track wie das superbe „Made To Be Broken“ gehört im Genre der eingängigen, Radio-kompatiblen Rock-Musik sicherlich ins Spitzenfeld. Und in „Oceas Of Enjoy“ findet sich gar ein wirklich gelungenes Gitarren-Solo. Fazit? Daumen hoch! Wertung: 7/10.