Schon mit dem ersten Album spielen die Bielefelder Saloniki Surfers überlegen auf, es hat sich wohl gelohnt seit 1999 zu warten und sich mit Konzerten einen eigenen Stil zu erarbeiten. Das Oktett um den niederländischen Sing-Jay Peetah Bee mixt gekonnt Reggae, Ska und Dub, die Band harmoniert vom ersten Ton an. Die Begeisterung mit der die Band „Mary Jane“, „When I Fall In Love“ oder „Reality“ vorträgt, steckt einfach an. Im zweiten Drittel dann schwenken die Saloniki Surfers auf Dub um und lassen das Album so entspannt ausklingen. Insgesamt bekommt man hier eine knappe Stunde Reggae-Kost, die keine Vergleiche mit jamaikanischen Bands scheuen muss. Die Songs sind allesamt glänzend in Szene gesetzt, die Bläser sitzen, der Sound ist perfekt ausgetüftelt, das Songwriting zeigt bei jeder Nummer Profil. Zu kritisieren gibt es da bei dem Debüt der Saloniki Surfers rein gar nichts. Wertung 8/10.