Jetzt kommt Robud Styles aus dem Big Bud Lager, nicht nur dass sein Debütalbum „Uhrwerk des Zorns“ jetzt auf dem Markt ist, er darf auch Kanye West bei dessen Konzert in Berlin supporten. Bekannt geworden ist Robud durch Features mit Sha-Karl, deshalb ist dieser jetzt auch dabei, steuert zwei Beats bei und rappt auf „S & S“. Ansonsten hat er aber groß keine Features nötig, die knappe Stunde schafft der Berliner Rapper auch alleine zu unterhalten, gute Texte und ein abwechslungsreicher und stets geschliffener Rapstyle machen's. Gerade bei seinen superschnellen Rap-Parts spielt er seine Stärken aus, viele können das nicht. Von Anfang an wirkt das Album mit seinen 15 Tracks ausgereift und durchdacht und von Anfang an kicken die Beats ordentlich, die oft schön verspielt sind aber nie den nötigen Druck vermissen lassen. Neben seine Battle Sachen kickt Robud aber auch deeperes Zeug wie „Long Road“ oder „Fragt mich nicht“, wo er zeigt, dass er auch einiges zu erzählen hat. Letztendlich kann nicht jeder Track das hohe Level halten, insgesamt ist mit „Uhrwerk des Zorns“ aber ein beeindruckendes Debüt herausgesprungen, abchecken ist für alle Berlin Heads Pflicht. Robud Styles gehört zu den talentiertesten Rappern der Hauptstadt. Wertung 7/10.