Alles wie gehabt auf dem vierten Album der schwedischen Psychopunch und doch alles irgendwie besser. Wieder haben sie sich Tomas Skogsberg (Hellacopters, Backyard Babies) für die Produktion geholt und das hört man. Von Anfang an geht die Platte arschglatt ab, der Opener „Nothing ever dies“ zündet in der ersten Sekunde. So muss das sein, dürfte aber auch einige Fans verschrecken, die den eher rauen und ungehobelten Stil der ersten Alben wie „Bursting Out Of Chucky’s Town“ mochten. Trotzdem sind Psychopunch noch längst nicht zur Arschfickerband verkommen, auch wenn auch der zweite Song „Hard to belong“ mit Stadion-tauglichem Refrain aufwartet. Man kann es allerdings ebenso anders ausdrücken, geile Musik zum mitsingen und Bier saufen, das muss ja nichts mit Bon Jovi zu tun haben. Um es zu einem Fazit zu bringen, „Smashed On Arrival“ ist mein Lieblingsalbum von Psychopunch, wobei mir das fast ein wenig peinlich ist. Dafür dürfte es demnächst auch ein paar mehr weibliche Fans auf den Konzerten zu begucken geben. P.S.: Der Dirty Rock’n’Roll Faktor wird im Verlauf der Platte noch größer. Wertung 8/10.