Ungewöhnliche Zusammenarbeiten tragen auch immer ungewöhnliche Früchte und so erhalten wir von Paul van Dyk und Peter Heppner ein Stück zu deutschen Nachkriegsgeschichte. Heppner's getragener Gesang trifft auf relaxte van Dyk Beats, die zwar immer immer nach vorne preschen aber nie in tanzfähige Regionen vorstoßen. Wie jede Peter Heppner Single wird auch „Wir sind wir“ die üblichen Fans finden, der Dance-Sektor wird wohl trotz Paul van Dyk einen Bogen um diese Dance-Ballade machen. Kritisieren kann man die wenig aussagekräftigen Texte, die nur mit Pathos geladen sind. Wertung 6/10.