1998 erschien die Debütsingle „We Lyve“ der MC's Planetary und Crypt the Warchild aus Philadelphia, seitdem sind einige Jahre vergangen und erst jetzt erscheint das erste Album, dafür mit voller Gästeliste. Los geht es aber mit deutscher Wertarbeit, an das Intro durfte der Mainzer Nachwuchs-Producer Shuko, der auch schon für Doujah Raze produzierte. Die anderen der insgesamt 16 Tracks kommen vom Babygrande Labelmate 7L und Panik, Celph Titled oder Beyonder. Insgesamt klingen die Beats ziemlich trocken, sind aber wie auf „The Revolution“ mit smoothen Samples angereichert, dem ein oder anderen wird das zu melodiös und kitschig sein. Outerspace legen aber auch immer wieder einen roughen Rapstyle zu Tage, der das Ganze wieder ins Gleichgewicht bringt. Zu den stärksten Tracks gehört „Gods And Generals“ mit King Syze und Des Devious, etwas enttäuschend ist dagegen die Bounce-Nummer „Top Shelf“ mit Brand Nubians Sadat X. Outerspace können auf ihrem Debüt ohne Frage überzeugen, ganz ohne Schwachstellen ist „Blood & Ashes“ aber nicht geblieben. Wertung 7/10.