Kiddo Records, Unterlabel des Hamburger HipHopper Yo Mama, mausert sich zum Geheimtipp in Sachen Indie-Rock und Pop. Im Gegensatz zu den Black Cherries stehen NOM, Joe McAlinden und David Lockhart aus Glasgow, eher für Pop. Ihr selbst betiteltes Album ist eine Melange aus Gefühlen, ruhigen Songs, Melancholie und wärmenden Songs. Highlight dabei ist „Lullaby“, einer Nummer, die an Ausdrucksstärke und Emotionen nicht zu überbieten ist. Der Rest des Albums erreicht leider selten diese Klasse, vieles wirkt zu gleichförmig nach dem Baukastenprinzip zusammengesetzt, die großen Ideen vermisst man. Trotzdem sind die 10 Songs alles in allem sehr schön, bewegende Musik für einsame oder zweisame Abende, für lange Sommernächte am Strand oder die ersten kühlen Herbsttage mit fallenden Blättern. Von NOM kann man sich ergreifen lassen. Wertung 7/10.