Alles beim Alten bei New Found Glory, nachdem dir das Intro erstmal die Anlage weggeblasen hat, merkt man schon bald, dass die Floridaner wieder Sonne getankt haben und uns mit dem Besten verwöhnen was Pop-Punk zu bieten hat. Der Nachfolger zu „Stick And Stones“ kommt vielleicht insgesamt einen Tick härter daher, davon dass die Band auf ihrem vierten Album mit verschiedenen Gitarren Sounds experimentiert hat, merkt man dagegen nichts. Von Experimenten will hier aber sowieso niemand etwas wissen und so freut man sich lieber über schöne Melodien wie auf dem traurigen „Ending Is Tragedy“. Sänger Jordan Pundik und seine vier Kollegen haben mal wieder alles gegeben, um auf „Catalyst“ keine Wünsche offen zulassen. So kann man dem Werk sicher keine musikalischen Höchstleistungen und Überraschungen attestieren, dafür aber, dass es das bislang beste Album der Band ist, wenn auch nur mit knappem Vorsprung. Wir freuen uns jedenfalls über dieses amerikanische Stück Sorglosigkeit. Wertung 7/10.