Napalm Death legen zum zweiten Mal „Leaders Not Followers“ auf und zeigen uns, was sie aus 19 Tracks ihrer Vorreiter und Vorbilder machen können. Die meisten ausgewählten Songs stammen dabei aus den 80ern und sind im 2-Minuten Sektor angesiedelt. Cryptic Slaughter, Devastation, Hellhammer, Kreator, Discharge, Sepultura, Agnostic Front heißen u.a. die Bands, die im Sommer 2003 von Mark „Barney“ Greenway und seinen Mannen gecovert wurden, wobei aber immer der typische Napalm Death Sound im Vordergrund steht. Zwei Jahre nach „Order Of The Leech“ präsentiert sich die Band dabei in bester Form, vorausgesetzt man verfügt über eine fette Anlage so ist der Grincore Genuss „Leaders Not Followers: Part 2“ nicht mehr zu überbieten. Napalm Death zeigen hier eindrucksvoll, dass ein Coveralbum auch durchaus geschlossen klingen kann, man kann sich über diesen Silberling wie über ein richtiges Album freuen und sich zugleich gewiss sein, eines der besten harten Werke 2004 in den Händen zu halten. Wertung 9/10.