Unser CD-Player hat eine Ausschussquote von 0,01 Prozent, Michael Elektrich hat es geschafft sie zu erhöhen. Leider war dies nicht die einzige Hürde bei dem Debütalbum des Mannes aus Ingoldstadt, auch musikalisch werden Nerven gefordert. Er selber behauptet, er kämpft gegen den schlechten Geschmack – nun denn... aber was hier zusammengebraut wurde? Da mag ja einer noch sagen das wäre experimental avantgardistisch, aber dann mischen sich schroffer Gitarrenrock und stupide Texte zu den elektronischen Soundgebilden. Es ist eine Achterbahnfahrt, sodass man schon nach kurzer Zeit nicht mehr weiß was Sache ist. Schlimm schon, dass das 12 Songs lang so geht, 5 hätten mir schon gereicht. Beim Gesang sollte man erst gar nicht hinhören, der ist zu unfreiwillig komisch. Die lichten Momente sind rar gesät, so dass ich wirklich nicht sagen kann welchen strangen Seelen man dieses Werk empfehlen soll. Wertung 2/10.