In Jahren, wo der Wu-Tang-Clan wegen neuer Talente wie 50 Cent, Eminem oder Kayne West schon fast in Vergessenheit geraten ist, bringt Masta Killa sein erstes Soloalbum heraus. Die Produktionen auf „No Said Date“ kommen dabei aus dem Umfeld des Clan und nicht zuletzt RZA zeichnete sich für viele der Tracks verantwortlich. Daneben geben Reakwon, Ghostface, Streetlife, Prodigal Sun, Killah Priest, Inspectah Deck, GZA, Ol Dirty Bastard und Method Man ihren Input am Mic. Musikalisch bewegt sich das Ganze aber nicht auf dem Level der Bombast-Produktionen, mit denen Wu-Tang zuletzt verbunden wurde. Back to the roots, Oldschool, roughe Beats heißt das Konzept von Masta Killa. So finden sich einige abgedrehte Nummer wie das Spoken Word artige „School“ featuring RZA oder „Old Man“ mit Ol Dirty & RZA auf dem Album. Auf der anderen Seite gibt es aber auch den bekannt eingängigen Wu-Tang Sound, auf „Whatever“ featuring Streetlife & Prodigal Sun zum Beispiel. Nur bleibt das die Ausnahme und „No Said Date“ bleibt ein Album, das sich insgesamt verschlossen und geheimnisvoll präsentiert. Als Bonus gibt es eine DVD mit Live-Material, Interview und Audio. Wertung 8/10.