Irgendwie ist Maria Mena keine typische norwegische Sängerin, nicht nur wegen ihrem Aussehen, aber sie gehört zu den Erfolgreichsten. Mit 15 Jahren startete sie durch, ihr Debütalbum „Another Phase“ erreichte 2002 Platin und bekam den norwegischen Grammy. Jetzt mit 18 hat sie den Sprung zur erwachsenen Frau geschafft und präsentiert ein reifes zweites Album „White Turns Blue“. Ihre Stimme zeichnet Maria Mena aus, ein ganz besonderer Klang macht sie unverwechselbar. Nur ist das nicht alles, die 12 Songs um sie rum sind mal sanft poppig „What's another day“, mal kräftig rockend wie „Blame it on me“. Immer um die Radiotauglichkeit bemüht artet das leider in Beliebigkeit aus. „White Turns Blue“ fehlen die Hits und die Akzente. Wenn es mal auf „Lose Control“ jazzig wird zeigt das gute Ansätze, geht aber leider nicht darüber hinaus. Ein ordentliches Album aber viel zu durchschnittlich in allen Belangen, eine gute Stimme reicht da nicht. Wertung 5/10.