Ihren Ausgangspunkt fanden Leaf im Jahr 2000 als sie im Studio einige Songs zum Soundtrack des Films „Das Amulett“ beisteuerten. Danach erarbeitete sich die Band vor allem live einen guten Namen, durch Konzerte wie mit Crosscut und Waterdown. Musikalisch erinnern Leaf an den Ami-College Rock, Bands wie Nickelback oder 3 Doors Down. Genau das wird ihnen auf „Circle of Ways“ auch so ein bisschen zum Verhängnis, eigentlich überzeugend umgesetzt schaffen es die Songs nicht ihr eigenes Profil zu entwickeln, Leaf klingen stark amerikanisch aber wenig nach Leaf. Trotzdem fällt das Debütalbum insgesamt positiv auf, der Sänger von Leaf bringt eine packende Performance, die Songs wissen sowohl druckvoll zu rocken wie auch in gefühlsbetonten Passagen zu bewegen. Die 13 Songs wirken wie aus einem Guss, und am Ende weiß man, dass man ein gutes Album gehört hat, auch wenn das alles nicht neu war. Immerhin wird man sich an einen Song erinnern, „Burned Eyes“. Wertung 7/10.