Easy Listening war mal groß in Mode, und wäre dieser Begriff heute nicht schon so verbraucht, wären Last Days Of April der Inbegriff dessen. Eingängiger, poppiger und sweeter als auf dem vierten Album „If You Lose It“ können die Schweden wohl nicht mehr werden, die zehn neuen Songs sind ein durchgehender Fluss von zarten Melodien gepaart mit locker-melancholischem Gesang. Der Rockfaktor der älteren Werke wie „Angel Youth“ ist hier völlig vergangen. Und so wird auch nicht jeder und jede von der Schönheit der neuen Songs begeistert sein, Kitsch und Glanz sorgen teilweise für akute Rutschgefahr. Karl Larsson und Andreas Förnell werden aber auch so ihre neuen und alten Fans finden. Wertung 7/10.