Hollywood hatte es schon immer an sich, auf eine Neuheit eines Genres schnell eine zweite folgen zu lassen. Und so wundert es nicht, dass nach Troja schon der nächste Film in den Startlöchern steht, der in der Geschichte wühlt. Die Ritter der Tafelrunde wurden noch nie so Hollywood gerecht spektakulär in Szene gesetzt, nur wundert es, dass dies Regisseur Antoine Fuqua übernahm, den man aus einem ganz anderen Genre mit Filmen wie „Training Day“ kennt. Man kann gespannt sein, ob diese Mixtur einen Kassenschlager und großen Film gemacht hat, derweil kann man sich mit dem Soundtrack zum Film begnügen. Der wurde vom Meister seines Fachs Hans Zimmer (Gladiator, König der Löwen, Last Samurai) inszeniert, verwundert aber mit einer Spielzeit von weniger als einer Stunde und nur 7 Tracks. Der Einstieg wurde leicht gehalten mit einem poppig-schwermütigen Song, vorgetragen von Moya Brennan (Schwester von Enya). Der Rest ist klassisches Hollywoodkino, Bombast und Mystik, immer mit der dezenten Handschrift von Hans Zimmer, aber ohne die durchschlagende Kraft von Soundtracks wie Herr der Ringe. Wertung 7/10.