Gitarrist und Sänger Peter Vanek aus Antwerpen traf auf Electro-Bastler Jamie Watts aus Dallas, geboren war das Projekt Kilowatts & Vanek. Zwei sehr schöne Komponenten treffen hier zusammen, der vorzügliche Gesang von Vanek, sein Indie-Appeal, und auf der anderen Seite die elektronischen Landschafften von Watts. Die 11 Songs entstanden im Email-Austausch; und das hört man. So ist nicht alles Gold was glänzt, manchmal fehlt die Brücke zwischen beiden Welten, zu oft dominiert ausschließlich der monoton-surrende Gesang. Wer allerdings ein ruhiges, in sich geschlossenes Album sucht, könnte mit „Rawq“ durchaus glücklich werden. Die Tracks sind stimmungsvoll und atmosphärisch inszeniert, man kann es sich gemütlich machen. Insgesamt haben Kilowatts & Vanek ein solides Werk abgeliefert, das aber nicht immer glänzen kann. Wertung 6/10.