Den Austausch eines Sängers vollzieht eine Band nie ohne Spuren. Anders ist es auch nicht bei Killswitch Engage, die schon mit ihrem Roadrunner-Debüt, ihrer zweiten CD, glänzen konnten. Mit Howard Jones, Freund von Ex-Sänger Jesse Leech und Frontman von Blood Has Been Shed, ist es jetzt allerdings nicht zu einem Rückschritt gekommen. Das neue Album „The End of Heartache“ stellt die Stärken der Band heraus und profiliert sich auf Basis dieser. Howard Jones fügt sich dabei ohne Probleme in das Bandgefüge ein, seine Stimmgewalt überzeugt restlos und zeigt nicht nur in den Shoutings Durchsetzungskraft. Auch sonst wirkt alles perfekt ausgefeilt, Killer-Riffs und Double-Bass dröhnen wo sie sollen und lassen in der knappen dreiviertel Stunde kaum eine Atempause zu, wobei sie auch genug Potenzial für Langzeit-Hörspaß haben. Spätestens mit diesen 12 Songs haben sich Killswitch Engage als feste und eigenständige Größe etabliert. Wertung 8/10.