Die Kaosloge, vier MC's und ein DJ, gehört zwar nicht zu den prominentesten Vertretern des Berlin-Rap, aber sie haben sich konstant einen guten Ruf aufgebaut. Asek, Ben Salomo, Chefkoch, Mike Fiction und DJ Pete legen jetzt nach dem „Pforten des Tempels“ Sampler den nächsten Appetizer auf ihr Debütalbum vor, dabei ist „Keine Menschen“ mit seinen 13 Tracks eigentlich auch schon ein richtiges Album. Wie immer bei der Kaosloge geht es um Rap und Battle, Berlin eben, und doch hebt sich die Tempeltainment Crew von den anderen Hauptstädtern ab. Es ist der Mix der vier MC's, der hier für Spannung sorgt, dazu präsentieren sich sie längst nicht so prollig wie z.B. die Aggros. Als Features kommen nur der Gesang von Ninjah sowie Mendoza. Dafür produzierten neben DJ Pete auch DJ Rocky und Beathoavenz einige Tracks. „Keine Menschen“ ist wieder ein solides Kaosloge Release, zwar gibt es keine Überraschungen, dafür aber kann man sich auf die Qualität verlassen. Wertung 7/10.